Sie sind hier: >>> Startseite
Typisch Hamburg
Typisch für Hamburg
Ein typisches Wahrzeichen von Hamburg sind die Alsterschwäne, die auf der Binnen- und Außenalster zu sehen sind. Die ersten Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1591, schon damals wurden von der Stadt Gerste, Hafer und anderes Futter für die Schwäne bereit gestellt. Der Hamburger Rat stellte die Schwäne 1664 unter besonderen Schutz. Seit dieser Zeit wurden die Schwäne nicht mehr als wilde Tiere gesehen. Fortan durften die Schwäne nicht mehr verletzt oder gar getötet werden. Im Jahr 1818 wurde ein „Schwanenvater“ mit der Fütterung der Schwäne beauftragt, ebenso muss er sich um verletzte Tiere kümmern und muss die Schwäne im Winter zum Mühlenteich in Eppendorf bringen. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt und so gibt es seit 1818 den „Schwanenvater“ in Hamburg.
Fleetenkieker
Die Innenstadtkanäle von Hamburg werden als Fleete bezeichnet, was ein typischer Ausdruck von Hamburg ist. Früher dienten die Fleete nicht nur als Verkehrswege, sondern genauso zur Entnahme des Trinkwassers, der Abwassereinleitung und sogar zur Entsorgung des Mülls. Die Fleetenkieker waren für die Sauberkeit der Fleete verantwortlich. Sobald etwas ungewollt in die Fleeten gelangte, konnte ein Fleetenkieker damit beauftragt werden, den Gegenstand wieder herauszuholen. 1994 wurde der Verein „De Fleetenkieker“ gegründet, der sich seitdem um den Schutz der Uferanlagen und Wasserstraßen kümmert.
Hummel Hummel
Typisch für Hamburg ist auch der Wasserträger Hummel, er ist eines der vielen Wahrzeichen der Hansestadt. Sein eigentlicher Name war Johann Wilhelm Bentz, er ist am 21. Januar 1787 geboren und am 15. März 1854 gestorben. Als Wasserträger musste er das Trinkwasser kilometerweit in die Stadt tragen und seinen Weg kreuzten die Straßenkinder, die ihn mit dem Spottnamen „Hummel Hummel“ neckten. Nur selten konnte er die kleinen Racker greifen und ihm blieb nichts weiter übrig, als sie mit kräftigen „Mors Mors“ zu bedenken. Das war die Abkürzung für die plattdeutsche Art für „Klei mi am Mors“, was soviel heißt wie „Leck mich…“. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der typische Hamburger Wasserträger mit einem finsteren Gesicht dargestellt wird.
In der Nähe vom Großneumarkt befindet sich ein „Hummelbrunnen“ im Rademachergang. Etwa 400 Wasserträger standen 2002 in Hamburg, die bekannte Künstler und junge Kunststudenten aus Fiberglas anfertigten. Nachdem sich die ganzen Wasserträger auf dem Hamburger Rathausmarkt „versammelten“, fand eine Versteigerung für einen wohltätigen Zweck statt. Vereinzelt sind noch heute einige dieser Wasserträger vor Geschäften zu sehen.
Zitronenjette
Johanne Henriette Marie Müller wurde am 18. Juli 1841 geboren und starb am 08. Juli 1916, den Hamburgern ist sie eher als die „Zitronenjette“ bekannt. Sie war das weibliche Pendant zum Hamburger Wasserträger. In den Kneipen und Bars pries sie ihre gelben Früchte mit dem Ausruf „Zitroon Zitroon“ an. Im Sommer 1894 wurde die Zitronenjette wegen ihrer geistigen Verwirrung und auch wegen Trunkenheit in die Anstalt Friedrichsberg eingewiesen, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachte. Im heutigen St. Pauli Theater hatte schon 1900 ein nach ihr benanntes Stück Premiere und so wurde sie bereits zu Lebzeiten zu einem typischen Hamburger Original. Nahe des „Michels“ in der Ludwig-Erhard-Straße befindet sich eine Bronzestatue, die an die Zitronenjette erinnert.
Hauptkirche Sankt Michaelis
Die Hauptkirche Sankt Michaelis ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, sie wird von den Hamburgern nur „Michel“ genannt. Die Kirche ist von den einlaufenden Schiffen aus bereits gut zu sehen. Die Barockkirche wurde dem Erzengel Michael geweiht und über dem Hauptportal ist eine Bronzestatue von dem Erzengel zu sehen. Der „Kleine Michel“ befindet sich nur 200 Meter östlich der Kirche und war einst eine Zweitkirche und Friedhofskapelle der evangelisch-lutherischen Michaelis-Gemeinde.
Jungfernstieg
Der Jungfernstieg ist die erste Straße, die in Deutschland asphaltiert wurde, sie verläuft vom Gänsemarkt zur Reesendammbrücke. Die Straße war bis 2005 eine alleeartige Promenade, die auf beiden Seiten mit Bäumen gesäumt war. An der Wasserseite lagen nur zwei kleine Gebäude und der Alsterpavillon. Nach der Umgestaltung des Jungfernstiegs waren die Gehwege breiter und dafür die Straße schmaler, doch so wurde mehr Raum für Veranstaltungen, wie das Alstervergnügen geschaffen.
Planten un Blomen
Mitten im Herzen von Hamburg befindet sich die 47 Hektar große Parkanlage Planten un Blomen, wobei hier wieder das typische Plattdeutsch der Hamburger zu hören ist. Planten un Blomen bedeutet Pflanzen und Blumen, die Hamburger benutzen noch heute viele plattdeutsche Redewendungen, die ein Tourist meist nicht zu deuten weiß.
Den ersten Baum im Park pflanzte der Direktor und zugleich der Gründer des Botanischen Gartens am 6. November 1821. Der Baum steht noch heute am Eingang des Dammtores.
Werbung:
Auf diesen Seiten finden sie getragene Höschen, Slips, Schlüpfer und Wäsche aller Art. Liebhaber von Duftwäsche kommen auf Ihre Kosten.

