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Kultur in Hamburg

Kulturelles Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg besitzt eine breit gefächerte Kulturszene, die allein schon eine Reise wert ist. Es gibt ungefähr 60 Museen, mehr als 100 Musikclubs und über 60 Theater. In der Hansestadt leben und arbeiten mehr 10.000 selbstständige Künstler, die in den verschiedensten Bereichen tätig sind und somit zu einer Fülle an Kultur beitragen. Mit fast 30 Kinos und Programmkinos wird das Kulturangebot in Hamburg abgerundet.

Musicals
Hamburg ist mit einer der drei größten Musicalstandorte auf der ganzen Welt und kann mit New York und London verglichen werden. Gemeinsam unterhält die Stage Entertainment mit dem TUI Operettenhaus, dem Theater am Hafen und der Neuen Flora drei größere Musicaltheater. Das erste Musical, das in Hamburg aufgeführt wurde, war „Cats“ von Andrew Lloyd Webber im Jahr 1986 und damit begann sich die Hansestadt zu einer Musicalstadt zu entwickeln. Bis Ende 2005 wurden „Buddy Holly“ und „Das Phantom der Oper“ aufgeführt. Ebenfalls werden für Kinder die verschiedensten Musicals präsentiert, wie „Der König der Löwen“, das im Theater am Hafen zu sehen ist. Auf den kleineren Bühnen, wie dem St. Pauli Theater werden meistens Gastaufführungen oder eigenproduzierte Musicals aufgeführt.

Theater und Oper
Das erste Stadttheater wurde am 2. Januar 1678 eingeweiht und ein knappes Jahrhundert später abgerissen und das Deutsche Nationaltheater errichtet. Heute gibt es unzählige Theater in der Hansestadt, wie das Deutsche Schauspielhaus, welches das größte Sprechtheater in Deutschland ist. Ebenfalls ist das Thalia Theater ein Sprechtheater. Das Piccolo Theater ist das kleinste Theater in Deutschland.

Das Ohnsorg-Theater kann bereits auf eine über 100-jährige Geschichte zurück blicken und viele Aufführungen aus dem Theater wurden schon im Fernsehen gezeigt. Viele Theaterstücke werden in diesem Haus in der niederdeutschen Sprache, die auch als Plattdeutsch bezeichnet wird, aufgeführt. In den 1960er und 1970er Jahren wurde das Ohnsorg-Theater mit der Schauspielerin Heidi Kabel und den vielen anderen Darstellern durch das Fernsehen bekannt.

Die Hamburger Staatsoper besitzt einen weltweit guten Ruf, so begannen schon viele Künstler ihre Karriere hier, wie beispielsweise Placido Domingo. Das Ballett-Ensemble der Hamburger Staatsoper ist eines der besten auf der ganzen Welt.

 

 

Konzerthäuser
Derzeit steht in Hamburg nur ein Konzerthaus zur Verfügung, allerdings ist ein zweites bereits in der Planung. Die Elbphilharmonie Hamburg soll in der HafenCity entstehen. Die Laeiszhalle ist eine Musikhalle in Hamburg und bietet viele musikalische Darbietungen aus den verschiedensten Sparten. So werden Kammermusik, Chor- und Orchesterkonzerte, konzertante Opern, Recitals, zeitgenössische Musik und auch Jazz sowie Rock und Pop geboten.

Die Philharmoniker Hamburg, der NDR Chor, das NDR Sinfonieorchester, die Hamburger Symphoniker und die Hamburger Camerata haben in der Laeiszhalle regelmäßige Auftritte. Als ein besonderes Highlight bietet die Laeiszhalle das Klingende Museum. Dort können kleine und große Besucher nach einer vorherigen Anmeldung die unterschiedlichsten Musikinstrumente einmal selbst ausprobieren.

Varieté
Das Varieté Kehrwieder öffnete 2005 seine Pforten unter dem Motto: Forever jung und unterhält das Publikum mit einem abwechslungsreichen Spielplan. Aber auch der in ganz Deutschland bekannte „Quatsch Comedy Club“ bietet in Hamburg an der Reeperbahn den Gästen ein unterhaltsames Programm.

Die ElbArt in Hamburg
Jedes Jahr findet Ende Mai, Anfang Juni die bekannte ElbArt in Hamburg statt. Inzwischen hat sich diese Kunstausstellung schon in der Hansestadt etabliert und lockt jedes Jahr viele Besucher an. Der Ausstellungsort ist der Alte Elbtunnel, der sich in der Nähe der Sankt-Pauli-Landungsbrücken befindet. Bereits seit 15 Jahren stellen zeitgenössische Künstler ihre Werke einem breiten Publikum vor. Etwa 50 Künstler präsentieren jedes Jahr ihre Kunstwerke bei der ElbArt. In der Hauptsache sind dabei Fotografie und Malerei zu sehen, aus Gründen des Brandschutzes können keine anderen Werke ausgestellt werden. Viele ausstellende Künstler kommen direkt aus der Hansestadt, aber auch aus ganz Deutschland und selbst aus dem Ausland sind zeitgenössische Künstler vertreten, die zum Teil ihre Werke zum ersten Mal öffentlich ausstellen.